Algen- und Pilzbefall an der Fassade

Anhaltende Feuchtigkeit als Ursache

Algen und Pilze sind natürliche Bestandteile unserer Umwelt, ja sie gehören sogar zu den ältesten Lebensformen überhaupt. Die in den letzten Jahren sich verändernden Umweltbedingungen trugen dazu bei, dass sich in unserer Luft noch mehr "Leben abspielt". Denn Algen und Pilze sind genügsam, sie brauchen nicht viel zum Leben und zum Wachsen. Algen gewinnen ihre Energie aus der Photosynthese mit Licht und dem CO2 der Luft. Pilze brauchen noch eine Nährstoffquelle, die sie auf organischen Beschichtungen oder auf verschmutzten Oberflächen problemlos finden.


Eine weitere unverzichtbare Wachstumsvoraussetzung für diese beiden Lebewesen: Feuchtigkeit

Eine relative Luftfeuchtigkeit von 80 % reicht bereits aus für das Wachstum der ungebetenen Gäste. Verdunstungsarme Schattenlagen und Nordseiten von Gebäudefassaden waren daher schon immer bevorzugte Lebensräume und wurden naturgemäss stärker in Mitleidenschaft gezogen.

Gedämmte, moderne Gebäude leiden stärker

Eine gute Wärmedämmung verhindert Wärmeleitung von innen nach aussen, das ist ihre Aufgabe. Dünne Putzschichten haben aber ein geringes Speichervermögen für Wärme. In der Nacht werden die gespeicherten Wärmereserven dann schnell abgegeben. Die Aussentemperatur der Fassade an der Oberfläche ist also gering. So entsteht das fatale Tauwasser an der Fassade durch die nächtliche Taupunktunterschreitung. Aber: Nur was trocken bleibt, bleibt frei von Algen und Pilzen.

Wärmedämmung mit System

2005 hat Greutol AQUA PURAVision eingeführt: Ein verputztes Aussenwärmedämmsystem (VAWD) - auch bekannt als Wärmedämmverbundsystem (WDVS) -, das speziell konzipiert ist, um Algen- und Pilzbefall an der Fassade zu kontrollieren und wirksame Prävention zu leisten.

Algen und Pilze machen besonders an den Nordseiten von Gebäuden Schwierigkeiten. Das richtige Wärmedämmsystem und die richtige Beschichtung von Greutol schaffen Abhilfe.

Diese Wärmedämmung basiert auf einem dickschichtigen, verputzten Aussenwand-Dämmsystem. Durch die Dickschichtigkeit kühlt die Fassade deutlich langsamer aus. Entscheidend ist jedoch die Oberfläche des Systems. Denn anders als beispielsweise die stark hydrophoben Beschichtungen arbeitet die auf natürlichen Silikaten basierende Fassadenfarbe mit dem Wasser. Sie saugt es auf, so dass sich erst gar keine Tropfen und somit bioverfügbares Wasser an der Fassade bilden kann. Der darunterliegende, mineralische Putz nimmt die Feuchtigkeit auf. Damit verhält sich das System „hydroaktiv“ und beschleunigt die Rücktrocknung.

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